In der aktuellen Ausgabe des IT-Administrator bin ich wieder mit einem Artikel vertreten - diesmal zum Thema Citrix XenClient Express... wie immer: kaufen, lesen, glücklich sein ;-)

Eine wichtige Informationen für alle, die sich für das Citrix Geek Speak begeistern können: Es ist kurzfristig gelungen, eine weitere CGS-Veranstaltung noch vor der Syngery in Berlin zu organisieren. Und zwar wird ein weiterer Citrix Geek Speak am 14.08.2010 im Rahmen der ICE 2010 in Lingen stattfinden.


Die Liste der Moderatoren ist noch nicht komplett vollständig, aber Benny Tritsch, Simon Crosby, Oliver Lomberg und meine Wenigkeit stehen schonmal auf dem Plan ;-) ...da aber auch noch weitere CTPs wie Helge Klein und Jeroen van de Kamp vor Ort sein werden, wird die Runde bestimmt noch imposanter werden...
..hier mal wieder etwas Cooles für die iPhone-Nutzer unter uns... ;-)
Es gibt neue Ideen im Hinblick auf Veranstaltungen der App-V User Group, die ich hier einmal kurz vorstellen möchte. Im wesentlichen geht es um zwei Events: den 2. App-V Tag der DSGUG und ein App-V User Group Treffen auf der ICE in Lingen.
Zum ersten Punkt sind wir aktuell in der Phase der Ideensammlung und ich möchte hiermit jeden Interessierten bitte, im Forum ein paar Ideen, Vorschläge oder Wünsche mit einzubringen.
Bezüglich des zweiten Punktes: Hierbei handelt es sich um eine spontane Idee von Nicki einfach im Rahmen der ICE am 14.08.2010 ein kleines Treffen der App-V User Group anzuhalten, da womöglich ohnehin der eine oder anderen den Weg nach Lingen finden wird ;-)
Wie gesagt: Ich würde mich freuen, wenn ich zu beiden Punkten eine Rückmeldung bekommen würde. Am Besten über das DSGUG-Forum oder die XING App-V Gruppe. Danke!
Da es sowohl bei Galileo Press als auch bei Amazon schon angekündigt ist, möchte ich natürlich auch auf meiner eigenen Seite kurz darauf hinweisen ;-)

...die Arbeit ist in vollem Gange und im Oktober sollte es dann im gut sortierten Buchhandel verfügbar sein...

Am 13. Juli 2010 findet in München in der Zeit von 13.00 bis ca. 17.30 Uhr wieder ein Praxis-Workshop zum Thema „Management virtualisierter Infrastrukturen“ der Zeitschrift IT-Administrator statt. Ich werde bei dieser Veranstaltung über die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Verwaltung von virtuellen Umgebungen referieren und versuchen, die wesentlichen Fragestellungen zu beantworten:
Für IT-Administrator Abonnenten ist der Workshop kostenfrei. Die Anmeldung erfolgt über die IT-Administrator Webseite.
Am 14.08.2010 ist es wieder soweit - morgens um 8 Uhr öffnet in Lingen die diesjährige \\ice:2010. Wie auch in den letzten Jahren haben Nicki Wruck und sein Team wieder die Crème de la Crème der internationalen Speaker-Szene in das schöne Emsland gerufen um auf einer der größten (und kostenfreien!) deutschen Community-Veranstaltungen zu präsentieren.
Anbei ein kleiner Auszug der Speaker und Themen:
Douglas Brown (dabcc.com), John Craddock (XTSeminars Ltd), Simon Crosby (Citrix Systems), Dr. Ingo Dahm (Deutsche Telekom AG), Nicholas Dille (sepago GmbH), Daniel Fisher (DevCoach), Marc Grote (IT-Training Grote), Jovan Ilic (acocon GmbH), Sascha Juch (sepago GmbH), Nils Kaczenski (faq-o-matic.net), Fabian Kienle (Citrix Systems), Tony Krijen (Microsoft Netherlands), Nico Lüdemann (acocon GmbH), Frank Solinske (CEMA), Dr. Bernhard Tritsch (Immidio), Ilse van Criekinge (Microsoft Belgium), Jeroen van de Kamp (Login Consultants), ... und viele weitere mehr ...
Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich sehr freue auch in diesem Jahr wieder dabei zu sein. Natürlich freue ich mich auch sehr auf die Vorträge und vor allem auf das Treffen mit den vielen bekannten Gesichtern und Freunden. Ich denke, es wird auch in diesem Jahr wieder großartig werden - also: Anmelden!
Seit gut zwei Wochen steht nun der Release Candidate des XenClient Express zum Download zur Verfügung und je mehr Leute damit testen und je stärker die Präsenz des Produktes in den Medien ist, desto mehr wird immer wieder die Frage aufgeworfen, was genau eigentlich die Einsatzszenarien für den XenClient sind.
Auf den ersten Blick klingt diese Fragestellung natürlich sehr abstrus, denn NATÜRLICH WISSEN wir alle, dass wir den XenClient für die berühmten Bring-your-own-Computer Szenarien (BYOC), die sichere Integration von Partnern und Dienstleistern, die zentrale Verwaltung von Notebooks und die Realisierung von sicheren Endgeräte-Umgebungen benötigen.
Doch ist das wirklich so?
Es gibt einen sehr interessanten Blog-Eintrag auf der VMware-Seite dazu, in dem beschrieben wird, warum diese Szenarien in Wirklichkeit in dieser Form nicht existieren und man auch einen Type-1-Hypervisor nicht braucht. So einen "Angriff" durfte Citrix natürlich nicht auf sich sitzen lassen und somit hat Peter Blum einen sehr schönen Blog-Eintrag als Konter verfasst, der hierzu Stellung bezieht. Ich habe beide Beiträge sehr interessiert gelesen und finde beide vor dem Hintergrund ihrer jeweiligen Motivation durchaus gelungen.
Was aber natürlich bleibt, ist die Frage, ob man den XenClient denn nun braucht, oder eben nicht...
Salomonisch gesprochen liegt die Wahrheit wahrscheinlich irgendwo in der Mitte... doch meiner Meinung nach ist dies tatsächlich nur nach der Salomonischen Sichtweise so. Ich bin tatsächlich der Meinung, dass der XenClient für die oben aufgeführten Szenarien durchaus seine Daseinsberechtigung hat, da er hierbei seine extremen Stärken ausspielen kann. So ist es natürlich beispielsweise von großem Vorteil, wenn man auf einem Notebook eine klare Trennung von Arbeits- und Privatumgebung realisieren kann um so beispielsweise auf seinem privaten Notebooks auch eine Firmen-VM "fahren" zu können. Hierdurch müsste man jeweils nur ein Endgerät mit sich führen und könnte sich sogar noch aussuchen, welches man hierbei gerne hätte (natürlich in einem zu definierenden Rahmen).
Selbstverständlich ist mir Bewusst, dass ein solches Szenario insbesondere bei uns in Deutschland heute noch in keinster Weise der Realität entspricht - als Hindernis sei alleine das Stichwort "Geldwerter Vorteil" bei einer entsprechenden Kompensation der Firmennutzung des Privatgerätes genannt - was aber nicht bedeutet, dass das Szenario nicht valide ist.
Und genau an dieser Stelle liegt in diesem Szenario (und bei den anderen ebenso) die Krucks in der Sache - es geht bei diesen Einsatzszenarien nicht darum, dass der XenClient etwa IMMER dann, wenn ich BYOC mache, der richtige Weg ist. Ich muss auch nicht BYOC machen, wenn ich XenClient nutzen möchte. Richtig ist aber, dass wenn ich BYOC machen möchte, der XenClient eine mögliche Lösung hierfür ist.
Auch muss ich externe Mitarbeiter nicht über den XenClient und entsprechende VMs in mein Netzwerk einbinden - aber ich könnte es, wenn ich es wollte!
Man kann also aus meiner Sicht festhalten, dass die Fehler somit nicht in den Einsatzszenarien liegen, sondern in einer totalitären Auslegung ebendieser. Die absolute Verallgemeinerung ist das, was nicht funktioniert - nicht aber das Produkt.
Wenn man sich mit der Denkweise einmal angefreundet hat, bleibt natürlich die Frage, warum VMware dann so verzweifelt versucht, den XenClient und seine Sinnhaftigung bzw. grundsätzlich die Sinnhaftigkeit eines Type-1-Hypervisors nieder zu reden...
Als Antwort auf diese Fragestellung möchte ich einen Lieblingsspruch von mir anbringen: Wenn man nur einen Hammer hat, sieht jedes Problem aus wie ein Nagel!
Oder - um es auf die konkrete Situation umzumünzen: Wenn man keinen Hammer hat, darf es auch keine Nägel geben! ;-)
Ich glaube, dass die gesamte Diskussion, die sich auch ein den beiden oben aufgeführten Blog-Einträgen widerspiegelt und die natürlich auch zu einer großen Verunsicherung bei den Kunden führt, einzig und allein darauf zurückzuführen ist, dass VMware aktuell noch kein Produkt gegen den XenClient platzieren kann - Microsoft übrigens auch nicht... aber die sprechen nicht darüber ;-)
Ich gehe ganz stark davon aus, dass diese gesamte Sinnhaftigkeitsdebatte in dem Moment aufhört, wenn VMware ebenfalls einen Type-1-Hypervisor (z.B. CVP ?!?) im Markt hat....
Und was bedeutet das nun konkret? Was möchte ich mit diesem Beitrag erreichen? Ganz einfach! Ich möchte, dass man sich dem Produkt und seinen Möglichkeiten auseinander setzt und nicht "auf der grünen" Wiese seinen Sinn und/oder Unsinn diskutiert und somit womöglich gute Chancen und Optionen kaputt-diskutiert! So! ;-)))
Die Citrix Synergy 2010 in San Francisco ist nun eine Woche her und somit bietet sich eine gute Gelegenheit, mit ein wenig Abstand die wesentlichsten Ankündigungen und Strategien nochmal zu beleuchten und vielleicht ein kleines Fazit zu ziehen. Fangen wir einmal mit den allgemeinen Eckdaten an: Die Citrix Synergy 2010 fand zusammen mit der Citrix Partner Summit und der Global CTP Summit vom 10. Bis 14. Mai im Moscone Center in San Francisco statt. Insgesamt waren etwa 4.000 Teilnehmer bei diesen Veranstaltungen dabei – wobei wahrscheinlich 3.500 davon sich auch ein iPad gekauft haben ;-)

Alles in allem muss ich sagen, dass mir die Synergy als Gesamtveranstaltung sehr gut gefallen hat, da es wie immer eine gute Gelegenheit war, wieder im großen Umfang Freunde, Bekannte und Kollegen zu treffen, die man ansonsten über Monate nicht sieht. Auch die Lokation, die Vorträge und die Organisationen (inkl. Final Night Party mit einem Auftritt von Sinbad) haben mir in diesem Jahr sehr gut gefallen. Besonders guten waren seine Kommentare zu den CTPs ("Don't talk to them, don't look in their eyes" oder "I'm a CTP Junior! - We hang out on Friday, we don't go clubbing, we talk the cloud!") - großartig! Ruben hat einen kleinen Ausschnitt auf YouTube, in dem Sinbad CTPs mit einem Apple Genius vergleicht... ;-)
…doch kommen wir zu den inhaltlichen Aspekten:
Citrix XenClient: Eine der am sehnsüchtigsten erwarteten Ankündigungen war natürlich die Verfügbarkeit des XenClient als Type-1-Clienthypervisor für Endgeräte. Den Erwartungen entsprechend steht seit der Keynote von Mark Templeton der XenClient Express zum Download zur Verfügung. Wichtig hierbei ist, dass es sich hierbei noch nicht um die finale Version des XenClients handelt, sondern um den entsprechenden Release Candidate. Ich weise deshalb an dieser Stelle so deutlich darauf hin, da ich das Produkt für extrem cool und gelungen halte (ich arbeite bereits seit der beta2 produktiv damit) aber es in dem RC natürlich trotzdem sein kann, dass ggf. die einer oder andere Kleinigkeit noch nicht komplett funktioniert. Also nicht sofort verzagen und das Produkt verdammen – ein RC ist halt ein RC…(zum offiziellen Announcement)
HDX Nitro: Auch im Bereich der XenApp/XenDesktop Produkte wurde eine wesentliche Erweiterung ankündigt - im Rahmen von "HDX Nitro", welches sich aus den fünf Projekten "Mach 3", "Zoom", "Laser", "Mercury" und "Dynamo" zusammensetzt, sollen die Fähigkeiten der HDX-Technologie nochmals deutlich erweitert werden. Im Einzelnen adressieren diese Projekte die Anwendungsperformance, das schnelle Starten einer Anwendung ("Instant App Startup"), eine Optimierung des Druckens, eine Beschleunigung von HD Inhalten und die adaptive Erkennung von Inhalts- und Verbindungsdaten. Die einzelnen Projekte stecken in unterschiedlichen Entwicklungsphasen, lassen aber teilweise in Demos schon recht gut erahnen, welche Möglichkeiten in ihnen stecken. (zum offiziellen Announcement)
Verschlüsselungs-Plugin für Citrix Receiver: Eine neue Funktion für den Citrix Receiver wurde ebenfalls angekündigt - das Verschlüsselungs-Plugin. Hierbei handelt es sich um ein Receiver Plugin, das über den Merchandising Server verteilt werden kann und anschließend auf dem Endgerät dafür zuständig ist, Daten aus gestreamten Anwendungen verschlüsselt auf dem Endgerät abzulegen. Technisch gesehen handelt es sich dabei um eine verschlüsselte VHD, welche auf dem Endgerät angelegt wird und anschließend die gestreamten Anwendungen mittels eine Filtertreibers dazu werden, alle lokal zu speichernden Daten in dieser VHD abzulegen. Es gibt mehrere Einsatzszenarien für diese Lösung wie etwa einen BYOC-Einsatz oder die Integration von Endgeräten von Partnern oder Dienstleistern. Für den letzten Fall könnte man sich also vorstellen, dass die Dienstleister für ein Projekt mittels des Citrix Receivers und der entsprechenden Plugins auf die Anwendungen des Unternehmens zugreift. Alle von ihm erstellten Dokumente würden offline mittels des Verschlüsselungs-Plugins sicher abgelegt und könnten natürlich auch nach Abschluß des Projektes sicher entfernt/gelöscht werden. Dies ist aus meiner Sicht ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, da hiermit nun nicht mehr "nur" die Anwendungen für ein solches Szenario betrachtet werden, sondern auch die Daten... und genau die sind ja der eigentlich wesentlicher Teil... (zum offiziellen Announcement)
XenServer 5.6: Da die Beta-Version bereits seit einigen Wochen lief, war die Ankündigung des XS 5.6 natürlich keine große Überraschung mehr. Die neue Version - die auf Grund der neuen Features eigentlich die Versionsnummer 6.0 verdient hätte - bietet nun auch Funktionalitäten wie Memory-Overcommitment, Delegation und andere tolle Dinge, die die Arbeit mit dem XenServer nochmals deutlich nach vorne bringen werden. Eine neue Ankündigung hingegen ist die neue Advanced Edition des XenServer, welche sich funktional und preislich zwischen dem kostenfreien XenServer und den ehemaligen "Essentials for XenServer Enterprise Edition" ansiedelt... ich persönlich bin eigentlich der Meinung, dass man diese neue Edition nicht benötigt hätte, da auch die Enterprise Edition preislich extrem attraktiv ist. Aber wer fragt mich schon ;-) ...naja, genau genommen haben uns die PMs in der CTP-Runde vor der Ankündigung gefragt, aber meine Argumente haben sie nicht umstimmen können ;-) (zum offiziellen Announcement)
Cloud-Themen: Wie auch schon im letzten Jahr ist das Thema "Cloud" natürlich nach wie vor ein wesentliches in der Gesamtstrategie des Unternehmens. Einige wichtige Entwicklungen in diesem Zusammenhang finden sich etwa im XenServer 5.6 (s.o.) wieder, andere sind im Bereich NetScaler/WANscaler (s.u.) zu finden. Einen Punkt möchte ich an dieser Stelle besonders hervorheben, da ich ihn für wesentlich im Rahmen einer Cloud-Strategie halte: Das Thema der (virtuellen) Netzwerkinfrastruktur. Wie Simon Crosby im Rahmen eines seiner Vorträge sagte, wird zukünftig der letzte Hop in einer Netzwerkstruktur nicht mehr auf einem Switch liegen, sondern auf den Virtualisierungshost, auf dem die virtuelle Maschine läuft. Dies zwingt einerseits zu einem starken Umdenken etwa in der Zuordnung von Zuständigkeiten in Unternehmen, andererseits aber auch zu einem höheren Funktionsbedarf der virtuellen Infrastrukturen. Eine Lösung, die in diesem Zusammenhang vorgestellt wurde, bezieht sich auf das Open-Source-Projekt Open vSwitch, welches viele der Anforderungen adressiert und zukünftig direkt vom XenServer unterstützt werden wird. Ich finde dieses Thema sehr, sehr interessant und ich werde an dieser Stelle von meinen Erfahrungen berichten... bis dahin hier ein sehr guter Blog-Eintrag zum Thema von Simon Crosby...
PowerGadgets Mobile for XenApp: Nicht zuletzt durch das iPad haben mobile Endgeräte einen immer höheren Stellenwert in der heutigen IT. Nun muss man auf der anderen Seite aber sagen, dass genau dieses Tatsache in Verbindung mit den extrem hohen Aktualisierungsraten der mobilen Geräte durchaus viele Probleme mit sich bringen - die Geräte haben teilweise eine so geringe Halbwertzeit, dass sich viele Softwarehersteller schon lange nicht mehr die Mühe machen, eine sauber Implementation oder Portierung ihrer Anwendungen auf die jeweiligen Plattformen durchzuführen. Und genau an dieser Stelle kommt Citrix ins Spiel: Warum soll man eine Anwendung nativ auf einem mobilen Endgerät betreiben und sich dort auf Gedanken über z.B. Datensicherheit machen, wenn man mittels Citrix Receiver auch Anwendungen von einem XenApp nutzen kann. Natürlich ist dies erstmal nur die halbe Wahrheit - zwar kann man durchaus jede Anwendung auf diesem Weg etwa auf einem iPhone oder Android verfügbar machen, aber richtig arbeiten kann damit noch nicht unbedingt. Was ist also die Konsequenz? Die Anwendungen müssen basierend auf entsprechenden "Design-Merkmalen" entwickelt bzw. angepasst werden. Nun ist Citrix bestimmt nicht der richtige Anbieter um diese Anpassungen durchzuführen - wohl aber ein "Enabler" der eine Vision aufzeigen kann... und genau das passiert etwa mit den "PowerGadgets Mobile for XenApp" und einigen entsprechenden Demo-Anwendungen, die die neuen Möglichkeiten aufzeigen. Ein kleines Beispiel von der Synergy: Ein Mail-Client, der durch ICA/HDX auf die GPS-Informationen des Endgerätes zugreifen kann und somit für das Instant-Messaging den Status "In Transfer" (also quasi "in Bewegung") für einen Benutzer führen kann - und dies, ohne dass der Benutzer es manuell aktivieren muss... ...hier ein einführender Blog-Eintrag von Chris Fleck...
Citrix Nirvana Phone: Ein Thema, das sich quasi nahtlos an das vorherige anschließt, ist das "Nirvana Phone" welches bereits seit einigen Monaten/Jahren als Vision durch das Netz schwirrt. Hierbei handelt es sich um ein Mobiltelefon, auf welchem mittels eines darauf installieren Client-Hypervisors (!) neben der reinen Telefon-Firmware auch ein entsprechendes Client-OS für die Verwendung als ICA/HDX-Client zur Verfügung steht. Auf der Synergy waren hierzu wieder einige Demos zu sehen, welche schon recht vielversprechend waren... die Vision dahinter ist natürlich, dass ein Benutzer für seine Arbeit nichts weiter benötigt als eben dieses "Nirvana Phone": Unterwegs kann es wie ein SmartPhone verwendet werden, während es am Arbeitsplatz mit einem Bildschirm und Maus/Tastatur verbunden werden kann und dort quasi als ThinClient fungiert. Ich finde diese Idee nach wie vor sehr interessant und bin mal gespannt, wie sich diese Vision in die Welt der iPads, etc. integriert - oder sogar schon realität ist (zumindest für die stolzen Besitzer eines iPads *zwinker*) ;-)
NetScaler Burst-Packs: Auch im Bereich des NetScaler tut sich etwas - neben der Verfügbarkeit des NetScaler VPX (also eines NetScaler als virtueller Maschine) hat Citrix nun auch eine Erweiterung des Lizenzmodells verkündet, welche den Kunden die durch die Virtualisierung gewonnen Flexibilität nun auch lizenztechnisch nutzen lässt. Mittels sogenannter "Burst-Packs" lässt sich die lizenzierte Bandbreite für einen gewissen Zeitraum erhöhen um etwa saisonale Lastspitzen abdecken zu können. Ein kleines Beispiel: Ein Unternehmen betreibt einen NetScaler, der für 10 MBit Datendurchsatz lizenziert ist. Für 11 Monate im Jahr ist das vollkommen ausreichend - nur im Dezember vielleicht nicht. Bisher wäre der Kunde gezwungen gewesen, die Lizenzierung der gesamten Lösung nach der maximal geforderten Last zu wählen (und diese im Umkehrschluß den Großteil des Jahres nicht zu nutzen). Mit den Burst-Packs hat der Kunden nun die Möglichkeit genau für (in diesem Beispiel) das Jahresendgeschäft mehr Bandbreite zu lizenzieren und somit nutzen zu können. Aus meiner Sicht eine tolle Sache... (zum offiziellen Announcement)
Virenscan in XD-Umgebungen: Eine weitere interessante Ankündigung kam von McAfee: Diese haben auf der Synergy offiziell ein Produkt angekündigt, welches als Virenscanner für Umgebungen mit virtuellen Desktops eingesetzt werden kann. Nun könnte man natürlich sagen, dass man jeden Virenscanner auf einem virtuellen Desktop nutzen kann - natürlich geht das! ABER: Wenn man auf einem Host (z.B. XenServer) 30, 40 oder 70 virtuellen Desktops laufen hat und alle einen Virenscanner betreiben, der im schlimmsten Fall auf allen gleichzeitig um 12 Uhr einen vollständigen Systemscan startet, dann muss man nicht unbedingt mit der besten Performance rechnen (vorsichtig gesagt). Was macht aber nun McAfee? Sie bieten eine Service-VM, an die die Desktop-VM ein Offloading des Virenscans durchführen können - sprich: Der Virenscanner läuft quasi nur in der Service-VM und alle anderen VMs nutzen diesen zentralen Dienst. Hierdurch soll die Systemlast und der Speicherbedarf drastisch gesenkt werden. Vom Ansatz her ist dieses Konzept sehr gut und auch zwingend notwendig. Ich bin mal gespannt, wie es im finalen Produkte umgesetzt wird.. (zum offiziellen Announcement)
Seit Sonntag Nacht bin ich wieder auf Europäischem Boden und nach einem kleinen Zwischenstopp gestern in Zürich zum Citrix Geek Speak habe ich nun etwas Luft, ein paar Eindrücke der vergangen Woche nochmal Revue passieren zu lassen... und da ein Bild mehr sagt als tausend Worte...

Man muss schon ganz objektiv anerkennen, dass San Francisco eine extrem coole Stadt ist - deutlich kleiner als etwa Los Angeles (...etwas über 800.000 Einwohner in SF gegenüber ca. 13 Millionen in LA...), was man auch bei vielen Gelegenheiten merkt... so kann man beispielsweise in relativ kurzer Zeit die Stadt zu Fuß erkunden, was in LA doch deutlich schwieriger ist. Ein anderes Indiz ist die Tatsache, dass das Wasser in Frisco deutlich weniger gechlort ist als man das aus anderen großen Städten in den Staaten gewohnt ist...

Was jedoch wiederum sehr vergleichbar ist, ist das üppige Essen: Steak&Eggs, Steaks alleine oder auch schöne Burger sind durchaus üblich - und das auch zu quasi jeder Mahlzeit ;-) (Weiterlesen)
...habe ich gerade an einer Strassenecke neben unserem Hotel gesehen... ;-)

Heute war der erste Tag der Citrix Summit 2010 in San Francisco - wobei ich hiervon quasi nichts mitbekommen habe, da wir parallel dazu auch das erste Global-CTP-Meeting des Jahres hatten. Wie immer darf ich natürlich nichts über die Inhalte schreiben da sie unter NDA stehen. Aber soviel sei gesagt: Es kommen eine ganze Menge cooler Dinge auf uns zu... ;-)

Nach einem knapp 12-stündigem Flug bin ich gestern Abend um 7 p.m. in San Francisco angekommen - als einer der Letzten, da unser lieb gewonnener Vulkan wohl wieder ein wenig lange Weile hatte... Da die Citrix Summit und das Global-CTP-Meeting erst morgen los gehen, habe ich den heutigen Tag für ein wenig Eingewöhnung, etwas Tourismus und einige wichtige Erledigungen investiert.
Los ging es heute morgen mit einem großartigen Steak&Eggs-Frühstück im Diner auf der anderen Strassenseiten - nicht nur, dass das Essen sehr gut war - es gab eine extrem coole Spielerei: Mini-Jukeboxen, die man per 25 Cent dazu bewegen konnte, im gesamten Diner das nächste Lied auswählen zu können. Ein erster Test wurde mit Jerry Lee Lewis und den "Great Balls of Fire" mit bravour bestanden ;-)

Direkt danach habe ich mit Thomas Krampe auf eine kleine Einkaufs- und Touristik-Tour aufgemacht, die natürlich zuerst in alle greifbaren Apple-Stores auf der Suche nach eine iPad führte - leider ohne Erfolgt: Alle iPad-Modelle sind in der gesamten Bay Area ausverkauft :(
...dafür haben wir aber alle näheren (Nähe ist hier relativ) Sehenswürdigkeiten erkundet: Golden Gate Bridge, Alcatraz, Toys'R'Us, Hügel, Fisherman's Wharf, ...

Aber trotz dieser großen Tour haben wir es fast pünktlich zum inoffiziellen CTP-Umtrunk geschafft, zu dem Brian Madden ins "The Chieftain" eingeladen hatte ;-)

Morgen geht's dann pünktlich um 8 a.m. mit dem CTP-Meeting los... An dieser Stelle noch einmal für alle ebenfalls Anwesenden der Hinweis auf die Geek Speak Veranstaltungen im Rahmen der Synergy, bei denen ich auch an zwei Sessions mitwirken werden: Get set for Geek Speak Live! at Synergy 2010! & Nico's Sessions
Ich hatte gestern in München die Gelegenheit, bei einem Bekannten etwas mit einem iPad und dem entsprechenden Receiver für das iPad "herumzuspielen"...
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mich das nicht nur begeistert, sondern darüber hinaus auch noch extrem positiv überrascht hat - das iPad ist rasend schnell und der neue Receiver hierfür ist von der ganzen Haptik extrem gut gelungen - wesentlich besser als der für das iPhone (was natürlich auch mit der größe des Displays zu tun hat)
Für alle, die es noch nicht gesehen haben: